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Die Mutantenghule des Dr. Javier Vicario

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    [HG] Die Mutantenghule des Dr. Javier Vicario

    Der mittlerweile toxischem Wahnsinn fröhnende Wissenschaftler Dr. Javier Vicario, ehemals Aztech Wissenschaftler,
    nun freischaffend, magisch erwacht und wohl recht mächtig, hat in seinem Labor in Glow City einen Mutationsstamm
    weiterentwickelt, der vererbt wie auch via Ansteckung (Einnahme, Injektion) übertragen werden kann.

    Spielwerte der "Krankheit"

    Vektor Injektion bzw. Einnahme, Geschwindigkeit 12 Stunden (bis zur ersten Probe, dann 10 Stück, alle 12 Std eine), Durchdringung 0, Kraft 3, Retroviral,
    Wirkung Verlauf: Übelkeit und körperlicher Schaden 1 Kästchen pro Tag ohne Widerstand.
    Wirkung Ende: Verwandlung in Mutanten. Die Wandlung ist sehr schmerzhaft und die Kraft der "Krankheit" muß nach zehn Proben (120 Stunden, 5 Tage) auf 0 gesenkt werden.
    Bis dahin hat man bereits 5 Kästchen körperlichen Schaden.
    Überhänge stapeln sich, d.h Kraft 3 nicht auf 0 gesetzt führt dazu, dass die nächste Probe gegen Kraft 3 + Rest erfolgen muß.
    Wird der Krankheit widerstanden, ist man zwar halbtot, kann sich aber anschließend wieder natürlich erholen.
    Wird der Krankheit nicht widerstanden (Kon + Wille + Modifikatoren gegen Schwellenwert der jeweiligen Kraft), erfolgt die Verwandlung nachdem alle 10 Proben erledigt sind,
    in der Zeit der Erkrankung kann ab der ersten Probe kein Schaden natürlich geheilt werden.
    Es dauert dann noch 8 minus Kon Tage und es gibt pro Tag ein Kästchen körperlichen Schaden
    (also die 5 Tage für die 10 Proben zuzüglich Kon abhängiger Wandlungsphase, weshalb Wesen mit geringer Kon daran regelmäßig sterben noch bevor sie "fertig" mutiert sind).
    In dem Prozeß geht es wesentlich darum, ob die Gene zur Goblinisierung vorhanden sind oder nicht, dazu mehr unten.

    Zwerge dürfen ihre +2 Resistenz als Modifkator einbeziehen, von einem Durchschnittswert mit Kon 5 und Wille 4 ausgehend, gäbe das einen Pool von 11, also im Schnitt die benötigten drei Erfolge,
    man könnte sie fast schon kaufen (4 zu 1 statt 3 zu 1 gewürfelt) pro Probe.
    Orks und Trolle würden das auch ganz gut schaffen mit Pools von im Schnitt 9 bzw. 10, bekommen jedoch als Metatyp, der "goblinisiert" einen Abzug von -4.
    Norm Menschen erhalten "bloß" einen von -2 (streng genommen je nach Erbanlage 0 oder -4), sie können theoretisch goblinisieren, tragen entsprechende Gene und damit Neigungen in sich,
    aber nicht durch die Bank (der Pool wäre damit dann im Schnitt 4, im Einzelfall 2 oder 6, womit es eigentlich meistens zur Wandlung kommt, wenn die Patienten lange genug überleben)
    Elfen hingegen haben einen Pool von durchschnittlich 6 Würfeln, was über die Länge der Probe regelmäßig zur Ansteckung und wegen der geringen Konstitution oft zum Tode führt.
    Verwandeln tun sich aber am Ende des Zeitraumes dann weder Elfen noch Zwerge, sie nehmen nur im Falle einer nicht überwundenen Krankheit durch die Proben mehr Schaden,
    betroffen werden nur Metamenschenarten, welche auch goblinisieren können (Norms, Orks und Trolle - Elfen und Zwerge sind ja UGE).
    Goblinisierbare Metamenschentypen erleiden aber dafür auch nur den halben Schaden durch die Wandlung, die Gene spielen da mit rein.
    Magische Heilung des erlittenen Schadens ginge, ebenso wie Edge verbrennen um die Krankheit zu besiegen bzw. den Schaden zu überleben.

    Die Merkmale sehen voll ausgeprägt wie folgt aus (Schattenläufer Seiten 89 ff, Surgeregeln):
    • Abwehrsekret (Vorteil, +4 Karma, S 89), führt zu irritationen, Würfelpool -1 für 24 Std oder bis Probe auf Medizin + Logig (geistig) gegen Schwellenwert 2 geschafft
    • Arkaner Blitzableiter (Vorteil, +20 Karma, S 89), 4 zusätzliche Würfel auf alle Widerstandsproben gegen Magie, muß automatisch allem widerstehen
    • Verlängerte Gliedmaßen (Vorteil, +4 Karma, S 96) Reichweite +1, Rüstung und Kleidung müssen angepasst werden (Kosten +10%) oder die Panzerung sinkt um 10% (und passt nicht)
    • Tierschreck (Nachteil, -5 Karma, S 100) Würfelpoolmodifikator -2 auf entsprechende Interaktion und erstes Ziel von Angriffen von Tieren, soweit die nicht panisch flüchten (5mR, eher mehr wg Gestank)
    • Stinkdrüsen (Nachteil, -4 Karma, S 99), Würfelpoolboni für andere, die einen wahrnehmen wollen +2 und soziale Proben -2 (Dauerstress)
    • Mißbildungen (Nachteil, -15 Karma, S 98), alle körperlichen Proben erhalten einen Würfelpoolmodifikator von -2, dazu Freakfaktorabzüge (S 100) verdoppelt
    • Nachtaktiv (nachteil, -4 Karma), Tagsüber alle geistigen Attribute -1 wegen Müdigkeit


    Der Prozeß der Wandlung tötet den Forschungen nach also Elfen (nicht zwingend, aber das Labor war in suboptimalem Gebiet belegen, ab Kon 4 können Elfen das überleben, bei 3 bräuchte es einen Überlaufmonitor
    und weder Strahlung noch Verseuchung um heilen zu können), führt bei Zwergen bloß zu fiesen Gliederschmerzen (und vereinzelt Tod), tötet Norms zu etwa 50% (je nach Genpool und Konstitution,
    3+ wäre wichtig - der selbe Ärger in der Statistik wie bei den Elfen) und wird am erfolgreichsten gegen Orks und Trolle wirksam (zumindest gibt es unter diesen die wenigsten Toten, langfristig führt das zu besseren Ergebnissen).
    Außerdem wird der Widerstand gegen den Kriegervirus Strang III MMVV als Mutant dauerhaft um 2 gesenkt, dafür sind die Mutanten aber gegen Strahlung und Verseuchung besonders widerstandsfähig.

    Und diese Mutanten infiziert der böse Dr. dann halt noch mit MMVV Viren bzw. züchtet(e) sie direkt so in seinen Tanks (leider aber sind Klone bei den kurzen Enwicklungszeiten alle durch die Bank weg geistig
    nicht normal entwickelt und haben bloß tierische Wildheit und alle geistigen Attribute auf 1). Langsam aufbauen ist effektiver, wenn man nicht bloß hirnlose Monster züchten will.
    Es gibt auch auf der Giftmülldeponie in Glow City eine Sekte von Mutanten, die den Dr. anbeten (Andere Mutanten sind bei den Rusted Stilettos und treiben mit dem Dr. Handel)
    und sich freiwillig infizieren lassen (das sind die Abkömmlinge der ursprünglich gezüchteten Mutanten sowie verzweifelte und gebrochene Versuchserfolge),
    soweit sie als Ghule dann ihre Intelligenz behalten, dienen sie dem Dr. auch weiterhin.

    Einige dieser Ghulmutanten wandern aber auch - wie die "normalen" Ghule zu dem in der alten Kanalisation wohnhaften Nager ab.
    Geschützte Quartiere für den Tag sind aber wegen Strahlung und Verseuchung dort heiß umkämpft,
    die Mutanten haben da dann aber halt bessere Bedingungen, sie halten es ohne Obdach eher mal aus.
    Alle dort heimischen Wesen sind jedoch an die Hintergrundstrahlung gewöhnt und zollen der Verseuchung auch durch ihren Gesundheitszustand Tribut.
    "Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird, aber soviel kann ich sagen: Es muß anders werden, wenn es gut werden soll."
    Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799)

    Was nützt es, wenn wir mehrere Sprachen sprechen,
    solange wir nicht die Geduld aufbringen,
    einander zuzuhören...

    Art van Rheyn

    #2
    Anmerkung:

    Um nach derzeitigem Stand eine "Ansteckung" herbeizuführen, bedarf es mehr "als nur eines Kratzers".
    Entweder man wird gezielt via Injektion mit einer hinreichenden Menge infiziert oder aber via Einnahme, was auch eine längerfristige Sache zu sein scheint
    (über Nahrung, "Medizin" oder Drogen beispielsweise, welche man regelmäßig einnimmt).

    Ein geschwächtes Immunsystem oder Strahlung begünstigen diesen Vorgang.
    Das Abwehrsekret, Körperflüssigkeiten der Mutanten oder ähnliches reicht nicht aus (abgesehen von der Vererbung).
    Der Wirkstoff muss schon ähnlich eines Giftes entweder in hoher Dosis in die Blutbahn oder nachhaltig via Einnahme (geringere Dosen) zugeführt werden.
    Als Kampfstoff wäre ein Einsatz mit Nuklearwaffen oder anderweitig schmutzigen Bomben denkbar, welche die Umgebung entsprechend verseuchen.
    "Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird, aber soviel kann ich sagen: Es muß anders werden, wenn es gut werden soll."
    Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799)

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    solange wir nicht die Geduld aufbringen,
    einander zuzuhören...

    Art van Rheyn

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